Pressespiegel

23 Jugendfußball- Turnier in Hettenhain mit 41 Teams gut besucht.

 

Fast 500 Jugendliche fanden auch in diesem Jahr wieder den Weg auf den Hettenhainer Rabenkopf um auf dem Naturrasen an den Jugendturnieren teilzunehmen. An zwei Turnierspieltagen wurden in 5 Turnieren die Sieger ermittelt.

28.06.2014: F Jg.: 1. SG Orlen I, 2. JSG Idstein/Waldems, 3. 1.FC Hettenhain. G Jg.: Platz 1. TuS Hahn, FC Hettenhain, SKG Rumpenheim, SV Seitzenhahn, FSV Bad Schwalbach. D Jg.: 1. 1.FC Naurod I, 2. FC Naurod II, 3. JFV Hohenstein.

29.06.2014: E Jg.: 1. 1.SC Klarenthal, 2. Freie Turner Wiesbaden, 3. SV Neuhof. F Jg.: 1. FV Biebrich 02, 2. SV Erbenheim, 3. JSG Aarbergen.

Die Jugendabteilung bedankt sich bei den Schiris und allen Mitwirkenden Helfer/innen für die gelungene Ausrichtung.

FC Hettenhain will mit Laubingers Kurzpass-Konzept aufsteigen

19.09.2013 - RHEINGAU-TAUNUS/WIESBADEN

 (nn). Nach der Nullnummer im Duell der Unbesiegten gegen den SSV Hattenheim zieren die A-Liga-Fußballer des FC Hettenhain weiter die Spitze. „Wir wollen so lange wie möglich ganz oben bleiben. Dem Kader fehlt es vielleicht etwas in der Breite, aber es ist genügend Potenzial vorhanden. Wir haben schon das Ziel, den Verein in die Kreisoberliga zu hieven", untermauert Thomas Laubinger die Hettenhainer Ambitionen. Der 48-jährige Coach, der bis auf ein einjähriges Intermezzo bei der SG Hünstetten stets in Wiesbaden tätig war, hat den zu Jahresbeginn vollzogenen Wechsel zum FCH kein bisschen bereut.

Kurzpass-Stafetten mit hoher Dynamik, das ist ein Schwerpunkt seiner Philosophie, die bislang nur beim Patt gegen Hattenheim nicht optimal zur Geltung kam. „Da war auf beiden Seiten viel Respekt im Spiel und es fehlte der Mut, alles zu riskieren. Anfangs hatten wir Chancen, in der Endphase stand uns bei einem Lattentreffer der Gäste das Glück zur Seite", sagt Laubinger im Rückblick, um für das Match beim sieglosen Schlusslicht SV Erbach (So., 15 Uhr) höchste Konzentration anzumahnen.

Angefangen bei Torhüter Stefan Rosentreter, über das zentrale Abwehr-Duo Tobias Strobel und Moritz Vogel bis zu den Sechsern Henning Klug und Marco Geist verfügt der Trainer über ein superkompaktes Defensiv-Gefüge. Erst drei Gegentore belegen es. Vor diesem Fundament brilliert Rachid Elaouch, Laubingers Weggefährte bei Schierstein 08, durch Technik und Timing, spielt geniale Pässe in die Tiefe, wo die Brüder Arvin und Arin Hatamian als Verwerter lauern. Mit dem A-Jugendlichen Lars Scheuerling weiß Laubinger zudem ein echtes Talent in der Hinterhand. Im Gesamten offenbar wirklich ein Kader mit Aufstiegschancen.

 

FC Hettenhain holt Laubinger

17.01.2013 - HETTENHAIN

(nn). Fußball-A-Ligist FC Hettenhain präsentiert Thomas Laubinger als neuen Chefcoach. Der 48-Jährige war zuvor zweimal bei Schierstein 08 tätig, feierte zudem mit dem SC Klarenthal zwei Kreispokalsiege. Laubinger löst in Hettenhain Mario Pacilli ab, der zum Jahresende 2012 ausgeschieden war. Bei den erfolgreichen Hallenauftritten des FC hatte zwischenzeitlich Arin Hatamian Regie geführt. Er kann sich nun wieder ganz auf seine Rolle als Spieler und als Coach der Hettenhainer Frauen konzentrieren.

 

Schlachtfest in Hettenhain

12.01.2013 - HETTENHAIN

(red). Der 1. FC Hettenhain lädt wieder zum traditionellen Schlachtfest ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 19. Januar, ab 11 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hettenhain statt. Der Fußballverein verwöhnt seine Gäste mit gewohnt geschmackvollen, beliebten und reichlichen Speisen zu günstigen Preisen. Auf der Speisekarte stehen Schlachtplatte mit Sauerkraut, Wellfleisch (wahlweise mager oder durchwachsen) mit Sauerkraut, Schweinepfeffer mit Klößen und Fleischkäse mit Kartoffelsalat. Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Dazu kostenlos, soweit der Vorrat reicht, Wurstsuppe. Alle Speisen und insbesondere die original Hausmacher Blutwurst, Leberwurst, Bratwurst, Peperoniwurst und Presskopf werden auch zum Mitnehmen angeboten.

FCH-Frauen in der Halle top

03.01.2013 - TAUNUSSTEIN

(nn). Die Fußballerinnen des FC Hettenhain haben ihre Erfolgsserie in der Halle des Bleidenstädter Sport- und Jugendzentrums fortgesetzt. Der von Arin Hatamian trainierte Kreisoberliga-Primus blieb in der einfachen Spielrunde der acht Teams ungeschlagen, musste lediglich beim Remis gegen Schwarz-Weiß Wiesbaden einen Punktverlust hinnehmen. Die Mannschaft um Toptorjägerin Juliane Senier (neun Turniertreffer) gewann damit die Gesamtkonkurrenz, darf sich aufgrund der Siege über die Nachbarn Neuhof und Bleidenstadt I zudem Rheingau-Taunus-Hallenmeister nennen. Zweite wurden Bleidenstadts starke B-Juniorinnen.

 

Erste Jahreshauptversammlung des FC Hettenhain im neuen Vereinsheim

25.05.2012 - HETTENHAIN

(wie). Zum ersten Mal konnte der 1. FC Hettenhain seine Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im neuen Vereinsheim begrüßen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Neuwahl des Vorstandes.

Aus dem Spielausschuss der Senioren berichtete Arno Diefenbach, dass die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nie so positiv gewesen sei. Grund sei unter anderem das Zusammenrücken der Herren- und Damenabteilung sowie die Möglichkeit, sich außerhalb sportlicher Aktivitäten im Vereinsheim zu treffen.

Frederic Aumaitre berichtete weiter über das sportliche Abschneiden des FC in der A-Klasse. Seitdem Mario Pacilli das Ruder als Trainer in der Hand hält, verbesserte sich allgemein die sportliche Situation; derzeit belegt man Platz elf und hat nach sechs Spielen ohne Niederlage den Klassenerhalt gesichert.

Anschließend berichtete Kathrin Diefenbach aus dem Spielausschuss der Damen über aktuelle Erfolge im Frauenfußball und Aktivitäten außerhalb des Vereins. Den Bericht des Jugendleiters lieferte Bernd Strobel, der aufgrund des Ausscheidens des bisherigen Jugendleiters Stefan Diefenbach wieder auf diesen Posten zurückkehrte. Hervorzuheben ist hier, dass vier jugendliche Mitglieder des Vereins den Trainerschein erwerben konnten.

Derzeit in Planung ist auch das alljährliche Jugendturnier des FC, das dieses Jahr mit über 50 Mannschaften besetzt sein wird.

Bei den folgenden Wahlen konnten folgende Positionen (wieder-) besetzt werden: 1. Vorsitzender bleibt Volker Diefenbach, 2. Vorsitzender ist Ralf Weber, als Kassierer fungiert Elmar Gröner, Stellvertreter ist Berthold Bär, Schriftführer ist Wolfgang Arlt, Pressewartin bleibt Sabine Diefenbach. Jugendleiter ist Bernd Strobel, stellvertretender Jugendleiter Stefan Waltrich, den Spielausschuss (Herren) leitet Arno Diefenbach, den Spielausschuss (Damen) Kathrin Diefenbach, dem Vergnügungsausschuss sitzt Horst Diefenbach, dem Instandhaltungsausschuss Arno Riedel vor.

Besonders bedauert der Verein das Ausscheiden des Jugendleiters Stefan Diefenbach, welcher neben den Aufgaben eines Jugendleiters, zuletzt die erste Skifreizeit für alle Mitglieder des Vereins organisierte. Er wird dem Verein jedoch weiter als unterstützendes Mitglied erhalten bleiben und plant schon die Skifreizeit 2013.

 

 

Heile Welt beim FC Hettenhain

08.05.2012 - HETTENHAIN

Von Stephan Neumann

FUSSBALL Einzig die schwere Verletzung von Jeannette Hahm trübt das Bild / Männer gerettet, Frauen mit Titelchancen

Beim FC Hettenhain scheint die Fußball-Welt in Ordnung zu sein. Zu Saisonbeginn wurde das von den Mitgliedern in unzähligen Arbeitsstunden fertiggestellte Vereinsheim eingeweiht. Weiterhin haben sich die A-Liga-Männer unter Trainer Mario Pacilli mit einem famosen Zwischenspurt aus der Abstiegszone verabschiedet. Sonntag gelang gar ein 3:2-Coup beim designierten Meister SG Walluf II. Zudem dürfen die von Rüdiger Köster trainierten FC-Frauen in der Kreis-Oberliga Nord noch vom Aufstieg in die Gruppenliga träumen. Und nicht zuletzt verfügt der Verein aus dem Bad Schwalbacher Ortsteil über eine 14-köpfige Vorstands-Mannschaft. Angeführt vom Vorsitzenden Volker Diefenbach.

„Es läuft so gut, weil die jungen Spieler hungrig und lernwillig sind. Wir trainieren inzwischen drei Mal pro Woche, und alle sind voll bei der Sache. Das ist einfach einzigartig", schwärmt Mario Pacilli, der die Nachfolge des aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Jan Mannsfeld angetreten hat. Pacilli und der FCH, das ist inzwischen wie ein Paar, das sich gesucht und gefunden hat.

Der 40-Jährige, zuvor beim TuS Hahn und beim SV Neuhof engagiert, setzt in Zukunft auf Ausbildung und Entwicklung statt auf große Töne: „Ich warne davor, von hohen Zielen zu sprechen. Wir sind mit Blick auf die nächste Runde noch nicht so weit, um ganz oben mitzumischen." Die Frauen dürfen unterdessen schon in der laufenden Runde nach oben schielen. Doch die schwere Verletzung von Galionsfigur Jeannette Hahm hat alle geschockt. Beim 3:2 gegen Neuhof fiel die Polizei-Hauptkommissarin, die als Einsatz-Trainerin tätig ist, denkbar unglücklich auf die rechte Schulter, zog sich dort eine Eckgelenksprengung mit dem Riss der zum Schlüsselbein führenden Bänder zu. Inzwischen wurde die schwere Verletzung operativ mit Platten und Draht stabiliert. Auch aufgrund des vor zwei Jahren erlittenen Kreuzbandrisses im linken Knie denkt die 36-Jährige über ein Ende ihrer Spielerinnen-Laufbahn nach.

Erst in acht Wochen darf sie den ruhig gestellten rechten Arm wieder belasten. Trotzdem ist und bleibt sie dem Fußball verbunden. Als Leiterin zweier Ligen und als Frauenreferentin des Kreises Rheingau-Taunus. Und natürlich in erster Linie als Fan der eigenen Mannschaft. „Sie hat auf jeden Fall das Potenzial, den Aufstieg zu schaffen", sagt Jeannette Hahm, deren Pech Hettenhains heile Welt ein wenig trübt.

 

Erste Skifreizeit des FC Hettenhain in Neukirchen ein Erfolg

16.01.2012 - HETTENHAIN

(red). Gerade so dem heftigen Schneechaos in Österreich noch „entkommen" sind 46 Teilnehmer der ersten von Jugendleiter Stefan Diefenbach organisierten Skifreizeit des 1. Fußballclubs Hettenhain. Doch auch trotz zuvor starker Schneefälle in Neukirchen hatten alle Teilnehmer im Alter von drei bis 62 Jahren in den sechs Tagen auf der Piste ihren Spaß.

Unter der Anleitung von ausgebildeten Ski- und Snowboardlehrern lernten die Anfänger ihre ersten Bögen und speziell die „Cracks" hatten am letzten Tag nach heftigen Schneefällen einen wunderbaren Powdertag. Da fiel auch kaum ins Gewicht, dass an zwei Tagen aufgrund von Sturms auf dem Gipfel bei der Liftgesellschaft kaum etwas ging. Stattdessen unternahm die Gruppe eine feuchtfröhliche Rodelpartie auf der längsten Rodelbahn der Welt nach Bramberg und erkundete zu Fuß die Umgebung mit einem Aufstieg zur Steiner-Alm.

Als dann am letzten Abend der Urlaub mit der traditionellen Skitaufe der Anfänger im Alpengasthof Rechtegg zu Ende ging, war man sich einig, dass dies mit Sicherheit nicht die letzte Skifreizeit gewesen sein soll. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wurde direkt wieder für die kommende Saison gebucht.

 

Alles wird ein bisschen öko

Mitglieder des 1. FC Hettenhain schlagen das Holz für ihr Bauprojekt im Stadtwald selbst ein.

HETTENHAIN

Schnittschutzhosen statt Schienbeinschonern sowie Sicherheitsjacken statt Trikots trugen jetzt die Männer vom 1. FC Hettenhain. "Das ist schon ein ungewöhnlicher Arbeitseinsatz", meint der Vorsitzende Volker Diefenbach und schiebt sich das Visier seines Helmes zurecht - die Fußballer fällen Bäume, die für den Bau eines Vereinsheimes bestimmt sind

 

Das soll zwar kein Blockhaus werden, aber ein Holzhaus in Ständerbauweise. "Im Prinzip handelt es sich um verschaltes Fachwerk", erklärt Diefenbach. Das Konzept biete viele Vorteile: Es sind mehr Eigenleistungen möglich als beim Mauern und Verputzen, die Bauzeit ist kürzer, die Kosten geringer. Außerdem sei das Ganze "ein bisschen öko" und passe in die Landschaft am Hettenhainer Rabenkopf.

Mit Gesamtkosten von 320 000 Euro rechnet der Verein und will 140 000 Euro davon durch Eigenleistungen abdecken. Die Chancen dafür steigen, weil dem Vorstand zwei Bau-Ingenieure und zwei Forstwirte zur Verfügung stehen. Diefenbach wiederum ist als Förster tätig und leitet den Holzeinschlag im Stadtwald. Rund 120 alte Fichten sollen fallen für das Vereinsheim.

"Wir wollen versuchen, das Projekt ohne Kreditaufnahme umzusetzen", berichtet Stephan Waltrich vom verantwortlichen Bauausschuss. Die Folgekosten sollen zudem dank guter Isolierung gering ausfallen. Die Dämmung in der Holzkonstruktion entspreche der von 48 Zentimeter dicken Steinen, erläutern die Hettenhainer. Dennoch sei "Überzeugungsarbeit im Verein" nötig gewesen - mancher wollte doch lieber auf festes Mauerwerk setzen. Inzwischen sind die Entscheidungen gefallen, der 1. FC befindet sich in der "heißen Phase" und hofft, seine Maßnahme im September beginnen zu können.

Wie Diefenbach sagt, ist alles davon abhängig, wann und wie nun die Fördermittel genehmigt werden. Im Kreis stehe das Vorhaben auf Rang eins der Prioritätenliste. Klappe alles, sei der Bau im Winter nach außen dicht und ausbaufähig.

Im April oder Mai 2010 könnten die rund 220 FC-Mitglieder - allein 150 Jugendliche trainieren am Rabenkopf - dann ihr Vereinsheim beziehen.

Es soll einen L-förmigen Grundriss besitzen und ebenerdig Kabinen, Duschen und einen Schankraum beherbergen. Es ist vorgesehen, teilweise das Gebäude aufzustocken. So soll im Obergeschoss ein Raum für einen Jugendtreff entstehen, der über die Vereinsgrenzen hinaus offen steht.

Bislang nutzt der 1. FC Hettenhain eine Baracke, die 1982 aus Walluf in den Untertaunus geholt wurde. Die für den Vereinsheimbau benötigten 35 Kubikmeter Holz lässt der Club in einem Sägewerk in Honnefeld im Westerwald zurechtschneiden. Die verwendeten Fichten wuchsen auf einer Exklave der alten Hettenhainer Gemarkung hinter dem Freizeitpark Taunus-Wunderland.

Die Stadt Bad Schwalbach, die zu den finanziellen Förderern des Projekts zählt, habe die Bäume "günstig, aber bei weitem nicht umsonst" überlassen, sagt Diefenbach. Sehr billig sollen laut mündlicher Überlieferung allerdings die Hettenhainer einst in Besitz des Waldstückes gelangt sein. Es werde erzählt, dass Wambacher Bürger die 30 Hektar in der Silvesternacht 1899 regelrecht versoffen hätten im Nachbardorf. Es habe Furcht geherrscht, dass die Welt untergehe, sobald das Jahr 1900 angebrochen sei.